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07.05.2019

Aktuelles von Bresegard und Redefin

Biosphaerengemeinden - Artikel
© Marieka Zander

In einem feierlichen Rahmen unterzeichneten Frau Böbel, die Bürgermeisterin von Redefin und Frau Dr. Röckseisen, die Bürgermeisterin von Bresegard, Verträge für eine Partnerschaft der Gemeinden mit dem Biosphärenreservat Mecklenburgisches Elbetal. Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt besteht nun eine ideelle Verbindung zwischen den Gemeinden und dem Biosphärenreservat. Die Gemeinden dürfen das Logo tragen und bekommen fachliche Unterstützung durch das Biosphärenreservatsamt, z.B. beim Erwerb von Fördergeldern oder bei der praktischen Umsetzung nachhaltig ausgerichteter Maßnahmen. Die Gemeinden verpflichteten sich im Gegenzug zur Beachtung des Biosphärengedankens in ihrem weiteren Handeln. In einem Jahresgespräch werden dazu regelmäßig neue Ziele vereinbart und das Erreichen der gesetzten Ziele überprüft. Das Ambiente zur Vertragsunterzeichnung hätte nicht schöner und passender sein können: rund 40 geladene Gäste waren der Einladung, an diesem erfreulichen Ereignis teilzuhaben, in das frisch renovierte Landesstallmeisterhaus auf dem Landgestüt Redefin gefolgt. Das Landgestüt Redefin ist Partnerbetrieb des Biosphärenreservates. Durch die Feierstunde führten die beiden Bürgermeisterinnen. Grußworte wurden gesprochen von Herrn Buchwald,  Staatssekretär des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, und vom Amtsvorsteher, Herrn Quast. Danach gaben der stellvertretende Leiter des Biosphärenreservatsamtes, Herr Duchow, und die Referatsleiterin Frau Hollerbach einen Überblick über die Grundidee Biosphäre, die Biosphärengebiete und die Partnerschaften. Die Bürgermeisterinnen stellten dar, was in Zukunft im Sinne der Nachhaltigkeit in den Gemeinden angepackt werden soll. Ein großes Projekt darunter wird z.B. der Neubau einer Kindertagesstätte in Redefin sein. Aber auch kleinere Aktionen, wie Baumpflanzungen oder die Umstellung auf umweltfreundliche Winterstreumittel und naturschonende Bewirtschaftung der Gemeindeflächen und gemeindeeigene Gebäude werden eine Rolle spielen. Einen sehr würdevollen Rahmen bekam die Veranstaltung durch die gefühlvolle musikalische Begleitung von Frau Duschinsky am Klavier und den Sängerinnen Frau Kruse und Frau Zander. Für Auflockerung der Stimmung sorgte ein „vollbiologischer“ Sketch der Theatergruppe Bresegard. Nun gilt es die Partnerschaften mit Inhalten zu füllen, die Mensch und Natur in gleicher Weise Gutes tun.

Text: Dr. Marianne Röckseisen